16. Dezember 2017

GANZ EINFACH...

... und dennoch raffiniert!

Und: ZUM VORBEREITEN. Dies wird bei mir immer öfter ganz gross geschrieben.



KARTOFFELAUFLAUF MIT KÄSE UND OLIVEN

1 Portion als Hauptgericht
2 Portionen als Beilage


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1/2 EL Butter
     eine Gratin-Form von ca. 18 cm ø mit reichlich Butter ausstreichen.

75 ml Milch
1 Lorbeerblatt
1 TL Rosmarinnadeln, gehackt
wenig Macis (Muskatblüte)

     einmal aufkochen, zugedeckt mindestens 30 Minuten ziehen lassen.



250 g mittelgrosse bis eher kleine Kartoffeln, fest kochend
     samt Schale mittels der 72-Grad-Methode 30 Minuten vorgaren, siehe hier (oder im Dampf sehr knapp weich kochen: je nach Grösse ca. 20 Minuten).
     Kalt abschrecken, noch heiss schälen und in 3–4 mm dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
     Die Hälfte davon ziegelartig in der Form auslegen.

Salz, Pfeffer aus der Mühle
1 Knoblauchzehe, in feinen Scheibchen (Trüffelhobel!)

     würzen, darüber verteilen.

50 g Fontina oder ein anderer milder Halbhartkäse (Tilsiter, Appenzeller, Raclette- oder Bergkäse)
     in dünne Scheiben schneiden, zerbröckeln und ebenfalls darauf verteilen.

6 schwarze Oliven, ohne Stein, in Streifen
     darüber geben und nach Belieben auch noch ein paar Rosmarinnadeln.
     Die zweite Hälfte der Kartoffelscheiben ziegelartig darauf legen, mit Salz und Pfeffer würzen.

1/2 EL Butter, in Flocken
     darauf verteilen.

Kann bis hierher vorbereitet werden!

     Milch durch ein Sieb darüber giessen.
     Im Ofen bei 180 °C (O+U) 40–45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldgelb ist.

nicht scharf

Tipps:
  • es können natürlich auch bereits am Vortag vorgegarte Kartoffeln verwendet werden
  • das Rezept lässt sich beliebig vervielfachen: die doppelte Menge passt in ein rundes Kuchenblech von ca. 25 cm ø; für die vierfache Menge wäre wohl ein rechteckiges Ofenblech von 30x35 cm gross genug

Kommentare:

  1. Auch bei mir ist es sehr wichtig, dass ich so viel wie möglich vorbereiten kann.
    Die Idee, die Knoblauchzehe auf der Trüffelhobel zu schneiden, ist sehr gut!

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    1. Gell, praktisch! Meinen Trüffelhobel benutze ich fast täglich um irgend etwas sehr fein zu schneiden, auch beispielsweise für Gurkensalat.

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  2. Ganz einfach - und doch sooo köstlich! Liesse sich bei mir auch realisieren - indem ich nur die Hälfte mit Oliven und Rosmarin belege - mit Oliven könnte ich Monsieur verjagen... das möchte ich vor Weihnachten nun doch nicht ;-)

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    1. Wir wollen doch niemanden vergraulen und schon gar nicht verjagen!
      Die Oliven kann man natürlich auch weglassen, oder ersetzen: gebratene Scheiben von Artischockenherzen oder blättrig geschnittene Pilze. 🍄...ääh, diese Sorte aber besser nicht... 😆

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