7. Juni 2018

INDISCH – VEGETARISCH

Vegetarisch: ja!
Indisch: nicht ganz authentisch – aber wunderbar aromatisch!

Die Gewürz-Auberginen
habe ich nachempfunden, der Zitronenreis ist nach Kerala-Art, selbst wenn ich auf Curry-Blätter verzichten musste: sie waren hier ganz einfach nirgends zu bekommen...

Garam Masala
ist wohl die wichtigste Gewürzmischung der nordindischen Küche. Wie bei Curry-Pulver gibt es auch dafür unzählige Varianten.
Es lohnt sich, Garam Masala selbst herzustellen, die Gewürzmischung ist im Nu zubereitet!



GEBACKENE GEWÜRZ-AUBERGINEN AUF ZITRONENREIS

2 Portionen als Hauptgericht

Einkaufsliste zum Ausdrucken

GEWÜRZ-AUBERGINEN:
250–300 g kleine Auberginen (oder 2 mittelgrosse à 150 g, siehe Tipp)
Salz

     samt den Stielen längs halbieren, Schnittflächen mit Salz bestreuen, 20 Minuten ziehen lassen.



1 EL Ghee (Bratbutter), geschmolzen
2 TL Garam Masala
1 Msp. Cayenne (Chilipulver), nach Belieben
1 EL Ingwer, gerieben
1 Knoblauchzehe, gerieben

     mischen.
     Auberginen überbrausen, mit Küchenpapier trocknen.
     Schnittflächen übers Kreuz tief einschneiden, ohne jedoch die Haut zu verletzen.
     Die Gewürzmasse gleichmässig auf den Schnittflächen der Auberginen verteilen und leicht einmassieren.
     Auf ein beschichtetes (Kuchen-)Blech setzen.

wenig Reisöl (oder ein anderes Pflanzenöl zum Braten)
     darüber träufeln, die Stiele damit bestreichen.

Kann bis hierher vorbereitet werden.
Unterdessen den Zitronenreis zubereiten!


     Backofen auf 200 °C (O+U) vorheizen.

     Kleine Auberginen in der Ofenmitte ca. 20 Minuten garen. Grosse Auberginen 30 Minuten, nach halber Zeit wenden.

     Mit dem Zitronenreis anrichten.

wenig scharf (Cayenne)



ZITRONENREIS:
150 g Langkornreis (Basmati, Jasminreis geht ebenfalls)
     gut waschen, bis das Wasser klar bleibt.
     In eine Pfanne geben.

Salz
1/4 TL Kurkumapulver

     dazugeben, mit reichlich Wasser auffüllen, aufkochen. 10 Minuten knapp garkochen.
     In einem Sieb abtropfen lassen, in eine Schüssel geben.

1/2 unbehandelte Zitrone
     Schale fein dazureiben, Saft dazupressen, mischen, warmstellen.

1 EL Ghee (Bratbutter)
1 TL schwarze Senfkörner

     erhitzen, bis die Körner aufzuspringen beginnen.
     Hitze reduzieren.

5 Curry-Blätter (ich hatte nur Limettenblätter!)
     beigeben, 2–3 Minuten mitdünsten.
     Mit dem Reis mischen, und mit frischen Curry-Blättern garnieren.

Tipps:
  • grosse Auberginen müssen an ihrer Rundseite etwas beschnitten werden, damit sie auf dem Blech stehen bleiben
  • wird die Hälfte vom Reis ohne, die andere mit Kurkuma gegart, ergibt sich ein apartes Farbenspiel in Weiss und Gelb!
  • die Stiele der Auberginen werden – obwohl mitgegart – nicht gegessen!

Kommentare:

  1. Es gibt tatsächlich Gewürze, die man in deinem Umfeld nicht bekommt? Ich bin verblüfft!

    Übrigens habe ich dank meiner Masseurin Krachai in Wien gefunden.

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    1. Ja, Curry-Leaves gibt es hier tatsächlich nicht, wird in der thailändischen Küche eben nicht gebraucht. Ich müsste wohl in einem indischen Restaurant fragen, woher die welches haben, denn ohne geht zumindest die südindische Küche nicht!

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