11. Juli 2018

KALTE PASTA | PASTA FREDDA «CAPRESE»

Kalte Pasta
kommt meistens als Nudelsalat daher – ich finde: muss durchaus nicht immer so sein!

Es geht auch anders:
nämlich mit einer kalten, ungekochten Tomatensauce und um dem «caprese» mal alle Ehre zu machen, verwende ich hier keine Mozzarella, sondern Feta aus (eben: latte di capra) Ziegenmilch!

Dieses Pasta-Gericht
lässt sich – bis auf das sekundenschnelle Braten der Crevetten – sehr gut vorbereiten.



PASTA FREDDA «CAPRESE»
KALTE PASTA MIT TOMATEN, ZIEGENKÄSE, BASILIKUM UND CREVETTEN

2 Portionen als kaltes Pasta-Gericht
4 Portionen als Vorspeise


Einkaufsliste zum Ausdrucken

VORBEREITEN:
200 g kalte (ungekochte) Tomatensauce
     blitzschnell zubereitet: siehe hier!



2 Portionen frische Tagliatelle al nero di seppia, 180–200 g:
     aus 1 Ei, Hartweizendunst, 8 g Sepia-Tinte (siehe auch Tipp), diese zum Ei-Gewicht rechnen und mit dem Ei sehr gut verquirlen.
     Mengenverhältnis, Herstellung und Weiterverarbeitung des Pasta-Teigs siehe hier!

Salzwasser
     Tagliatelle 4–5 Minuten garen.

1 EL Olivenöl
     Pasta abgiessen, kalt abschrecken, gut abtropfen lassen. Mit dem Olivenöl mischen, damit die Tagliatelle nicht zusammenkleben (keine Butter verwenden!). Zugedeckt beiseitestellen.

100 g Feta
     ca. 1 cm gross würfeln.

30 g grüne und/oder schwarze Oliven, ohne Stein
     vierteln.

2 Zweige Basilikum
     die Blättchen zupfen.

Kann bis hierher vorbereitet werden!

4 Crevetten «Tail-on» (oder so viele man mag!)
wenig Olivenöl

     braten, bis sie eine orange-rote Farbe annehmen, was bei guter Hitze nur ein paar Sekunden dauert.

ANRICHTEN:
  • von der Tomatensauce einen Spiegel in 2–4 tiefe Teller giessen
  • Tagliatelle mit Hilfe der Kochpinzette oder einer Bratengabel aufdrehen, daraufsetzen
  • Fetawürfel, Oliven und Basilikumblättchen dazugeben
  • je 1–2 gebratene Crevetten daraufsetzen
     Sofort servieren!

wenig scharf (Chili in der Tomatensauce)

Tipps:
  • Sepia ist ein braun- bis grauschwarzer Farbstoff, der aus dem Tintenbeutel von Tintenfischen (Sepien) gewonnen wird. Erhältlich in Delikatessgeschäften oder beim Fischhändler in Sachets zu 4 g unter der Bezeichnung «Tinta de Calamar» oder «Nero di Seppia». Für einen schwarzen Pasta-Teig braucht es davon pro Ei 8 g
  • wer keine Nudeln selber machen will, nimmt eben mit gekauften «Tagliatelle al nero di seppia» vorlieb. Die Kochdauer muss bei getrockneter Pasta entsprechend angepasst werden
  • Feta-Käse kann auch durch Büffel-Mozzarella ersetzt werden
  • wer nicht so versiert ist mit Tagliatelle-drehen-und-anrichten, stellt Metallringe von ca. 8 cm ø auf die Tomatensauce und setzt die aufgedrehte Pasta hinein: dies kann durchaus eine gute Hilfe sein. Danach die Ringe entfernen, weitere Zutaten dazugeben, servieren!

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