1. September 2018

RUNDSCHAU AUGUST

Was mir hier in Thailand im August so alles begegnete.
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DAS KÖSTLICHSTE IM AUGUST


Am 1. August

war ich auf Kuba. Kulinarisch gesehen.
Am Schweizer Nationalfeiertag habe ich nämlich weder eine Bratwurst oder einen Cervelat gegrillt, noch in einem Käse-Fondue gerührt, sondern ganz unschweizerisch ein kubanisches Hähnchen gekocht!
Ein paar Lampions fanden sich für ein heimatliches Ambiente trotzdem noch ein und diverses Feuerwerk gab es auch: nämlich von den nahegelegenen Resorts.


Erbsen mit Pfefferminze

Die Kombination von Erbsen mit Minze ist nicht neu, jedoch immer wieder delikat!
Ich habe daraus eine salatartige Beilage zubereitet.

Geflämmter Salm an grüner Sauce

Die leuchtend grüne Sauce ist wirklich eine Wucht!
Und zusammen mit dem leicht rauchig geflämmten Lachs ein Traum!


IMMER WIEDER GERNE ZUBEREITET

Geflügelbrüstchen mit Ananas auf Knusperreis

Pikant gewürzte Ananas und Lorbeer: ein überraschend harmonisches Gespann! Und erst noch ein «All-in-one»-Gericht!


Spinat-Gratin

mit Thymian und Baumnüssen – auch als Hauptgericht nicht zu verachten!



Pizza mit Crevetten

Der Guss aus Ei und Crème fraîche kann mich auf dieser Art Pizza immer wieder begeistern!



WAS HAT NICHT SO GUT GESCHMECKT

Dicke Scheiben einer Lyoner-Wurst habe ich zusammen mit Schinken und Zwiebeln mariniert und schliesslich wie «Pickles» mit Brot und Butter serviert. Mal anstelle eines Wurstsalats.
Es soll sich dabei um ein typisch tschechisches Kneipengericht namens «Utopenci» handeln, was so viel wie «die Ertrunkenen» bedeutet. Ertrunken sind dabei Wurst und Zwiebeln in einem süss-sauren Sud.
Die Zubereitung konnte mich begeistern, das Resultat eher nicht.


ANSICHTEN AUS MEINER KÜCHE

Welches Gericht Rama V.: König Chulalongkorn (1853–1910), auf obigem Bild gerade kocht, weiss wohl niemand. Tatsache ist: diese Fotografie hängt in fast jedem thailändischen Restaurant und auch in meiner Küche!


IM GARTEN

«Auch wenn ich grad keine Blätter habe, will ich trotzdem blühen!», sagt diese weisse Orchidee. Launen der Natur! Meistens ist es bei Pflanzen gerade umgekehrt: ohne Blätter keine Blüten.


DAS WETTER IM AUGUST

Während in Europa Temperaturen auf bis zu 46.8 Grad (Portugal) stiegen, die hartnäckige Wetterlage richtiggehend einrastete, war es hier durchwegs angenehm bei 28 bis 30 Grad.
Geregnet hat es ein bisschen viel, aber das ist in der Monsunzeit eben normal.
Nicht normal ist allerdings, wenn es ganze Tage lang regnet, und das hat es zuweilen.
Nicht zuletzt deshalb muss ich mich hier bevorraten. Der Tiefkühler gibt so manches her, und auch der Vorrat an Hülsenfrüchten, Mehlen (Brot, Pizza & Co.) und Eingemachtem ist schon sehr hilfreich, wenn ich mal nicht einkaufen kann: mit dem Roller je nachdem schwierig!


DAS SAGEN PAULA UND KATER CARAMEL

«Unser neues Haus! Schick, nicht?!» – «Und wo ist Nancys Abteil?», frage ich. – «Ach, Nancy schläft doch viel lieber draussen im Garten», meint Paula.


LICHTBLICK DES MONATS

Dass ich für die Internet-Verbindung seit einigen Jahren ein Glasfaserkabel habe, ist für hiesige Verhältnisse einigermassen sensationell.
Internet ist für mich eine ziemlich wichtige Verbindung zum Rest der Welt: Zeitung lesen, Emails, Anrufe und Mitteilungen über WhatsApp, Filme herunterladen, Radiohören.
Dass bei Letzterem häufig die Verbindung abbrach, lag – wie man mir endlich sagte – nicht zuletzt am Router mit einer Leistung von lediglich 2.4 Gigahertz.
Nun hat mir die Telefongesellschaft einen mit 5 Ghz installiert und siehe da (besser: höre!), alle Sender laufen wie am Schnürchen!


LEKTÜRE AUF MEINEM NACHTTISCH

– Elizabeth George, Gott schütze dieses Haus
★★★★★
Der Dorfpfarrer macht eine grauenhafte Entdeckung: eines seiner treusten Schäfchen und hoch angesehenes Gemeindemitglied, liegt enthauptet in einer Scheune. Neben ihm kauert seine leicht debile neunzehnjährige Tochter. Sie spricht nur zwei Worte: «Ich war’s.» Dann verstummt sie.
Ein Fall für Scotland Yard, das das ungleiche Team aus dem weltmännischen, galanten Thomas Lynley und seiner eher unscheinbaren Mitarbeiterin Barbara Havers losschickt.
Ein Inspektor-Lynley-Krimi.

– Peter Schneider, Skylla
★★★★☆
Leo und Lucynna, ein deutsches Ehepaar, verliebet sich in die unberührte Landschaft von Latium und kauft eine Ruine auf einem Hügel mit spektakulärem Meerblick – allen gut gemeinten Warnungen von Freunden und Einheimischen zum Trotz. Während der Bauarbeiten des Eigenheims entdeckt Lucynna, einst passionierte Archäologin, ein antikes Mosaik: Odysseus und seine Gefährten passieren die Meerenge zwischen Skylla und Charybdis. Der sensationelle Fund könnte einen Wettstreit zwischen zwei rivalisierenden Archäologen entscheiden, doch ist Lucynna keineswegs bereit, ihn aus der Hand zu geben. Nach dem ausgelassenen Richtfest stellt das Paar fest, dass das Mosaik verschwunden ist. Als Täter kommen alle Gäste in Betracht. Viel beunruhigender aber ist die Wandlung Lucynnas, die besessen nach dem Mosaik sucht. Leo erkennt seine Frau nicht wieder, mehr noch: er fürchtet sie. Welches Geheimnis verbindet Lucynna mit der antiken Skylla, dem schönen Ungeheuer?


WAS ICH IM SEPTEMBER ENDLICH AUSPROBIEREN WILL

  • grünes Thai-Curry mit Muscheln
  • Pasta mit Sardinen


WAS WIRD ES IM SEPTEMBER SONST NOCH GEBEN?

  • Hähnchenflügel mit Orangen-Glasur (eine Erinnerung aus meiner Studienzeit!)
  • «Cubanos» (kubanische Sandwiches)
... und noch so einiges – lasst euch überraschen!

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Einen guten Start in den September wünscht euch


Kommentare:

  1. Danke für deinen Rückblick! Nachdem ich mich erst schön langsam wieder in Blogistan umschaue, habe ich von deinem August leider wenig mitbekommen, daher ist der Rückblick sehr willkommen. Und die Einsichten in dein Zuhause lassen sofort wieder Urlaubsstimmung aufkommen.

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    1. Wie schön, dass ich dich damit in angenehme Stimmung versetzen kann!

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